EFH Marthalen

Freistehendes Einfamilienhaus, 2007 -2009

Das Wohnhaus steht am Rande eines Wohnquartiers von Marthalen und grenzt nach Osten und Süden an die Landwirtschaft. Die Zonenvorschriften schreiben eine eingeschossige Bauweise mit vorstehendem Satteldach vor.

Der Neubau besteht aus zwei zueinander versetzten Gebäudekörpern mit Satteldach, die im leicht abfallenden Gelände stehen. Durch die versetzte Volumetrie bilden sich zweiseitig gefasste Aussenräume im Bereich des Gartens und Eingangs, die dem Ort räumlichen Halt verleihen. Die sandgestrahlte Betonhülle und die broncefarbenen Fensterflügel verleihen dem Haus eine feste Solidität.

Das innenräumliche Konzept des neuen Einfamilienhauses steht im Gegensatz zu der für diese Zone typische Bauweise mit ausgebauten Dachgeschossen und schlecht nutzbaren Zimmern mit Dachschrägen. Die Wohnräume und Zimmer des Hauses liegen alle auf einem Geschoss. Der Innenraum ist bis unters Dach erlebbar und ermöglicht dadurch eine spannende Raumfolge zwischen Wohn- und Zimmerflügel. Optisch werden die beiden Flügel durch das grüngraue horizontale Fensterband und das Schrankmöbel im Gangbereich verbunden.
Grossformatige quadratische Schiebefenster mit freiem Blick in die Landschaft sowie zahlreiche Durchblicke und Querbeziehungen innerhalb des Hauses erzeugen ein luftiges und großzügiges Wohngefühl.