Wohnhaus Tunau

Wohnhaus für behinderte Menschen
Offener Wettbewerb, 2. Preis

Das neue Wohnhaus für behinderte Menschen liegt in einem städtebaulich kleinkörnigen Wohnquartier. Durch seinen, aus der inneren Organisation entwickelten, kubisch differenzierten Baukörper wird das Gebäude in einer dem Quartier entsprechenden Massstäblichkeit wahrgenommen.

Die Vor- und Rücksprünge ermöglichen sowohl eine optimale Belichtung der Innenräume als auch eine feine Gliederung des Aussenraumes in unterschiedliche Zonen; Eingangsplatz, Garten, Gartensitzplatz und Pflanzengärten. Trotz seiner Grösse erscheint das Gebäude als normales, in einem Garten stehendes Wohnhaus.

Die einzelnen Wohnungen sind übersichtlich um einen Infrastrukturkern herum organisiert; die Individualräume orientieren sich nach Westen und Osten, der gemeinschaftliche Wohn- und Essbereich ist dreiseitig ausgerichtet. Die innere Erschliessung und Anordnung der Räume ermöglicht differenzierte Übergänge von Gemeinschaftsbereichen zu den Einzelzimmern mit Privatsphäre.

Die homogene, mit eingefärbten Betonsteinen und grossformatigen Fenstern gebildete Aussenhülle fasst den kubisch differenzierten Baukörper zu einem sinnlichen Ganzen zusammen.